Schnell und ultrasparsam: Mit einem neuen Hybridsportwagen will Autodesigner Henrik Fisker Porsche angreifen.
Rasen beim Reisen. Wenn Henrik Fisker durch Deutschland fährt, holt er nach, was dem Autodesigner in seiner Wahlheimat Kalifornien so fehlt: der Gasfuß am Bodenblech. „Die Deutschen fahren souverän“, sagt er und stilisiert das fehlende Tempolimit auf Autobahnen gleich zum Wettbewerbsvorteil: „Das beflügelt deutsche Fahrzeugkonstrukteure, an die Grenzen zu gehen.“
Das will auch Fisker. Denn der 46-jährige Däne, der bereits für BMW und Ford Autos entwarf, will sportliches und umweltverträgliches Fahren vereinen. Ein Ziel, das in Zeiten steigender Spritpreise und verschärfter Umweltgesetze alle Autohersteller umtreibt.
Die Antwort des Dänen ist eine schnittige Limousine namens Karma. Das gemeinsam mit dem deutschen Ingenieur Bernhard Köhler entwickelte Auto hat eine Spitzengeschwindigkeit von 200 Stundenkilometern. Dabei soll der 403 PS starke Karma in weniger als sechs Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen – und doch im Schnitt nur 3,5 Liter Benzin pro 100 Kilometer verbrauchen. Für die bisher einmalige Liaison von Leistung und Sparsamkeit soll eine Kombination aus Elektro- und Benzinantrieb sorgen. Zwei Elektromotoren beziehen ihre Energie auf den ersten 80 Kilometern aus einem 22 Kilowattstunden starken Lithium-Ionen-Akku. Den Fahrstrom für weitere bis zu 400 Kilometer liefert ein Generator, der von einem Zwei-Liter-Benzinmotor mit Turbolader und 260 PS Leistung gespeist wird. => weiterlesen
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